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Es werden Posts vom 2014 angezeigt.

Mein Mann - Elitesoldat des Christkindls

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22.12.2014. Es herrscht Ausnahmezustand. Heilig Abend ist nur noch zwei Tage entfernt, nach ihm werden die Geschäfte nie wieder öffnen. Bunkern ist angesagt. Die Menschen rennen panisch durcheinander, ohne Rücksicht auf Verluste rempeln sie andere Mitstreiter weg. Nach mir die Sintflut, für mich nur das Beste. In jedem Zombiefilm geht es geordneter zu. Aber der Wahnsinn wird sich noch steigern, unaufhaltsam voranschreiten, um am 24.12. seinen Höhepunkt zu erreichen.

Aber wir - wir sind gerüstet. Ich war längst einkaufen, als der Wahnsinn noch nicht so greifbar war. Lediglich die Würstl für Heilig Abend sind noch nicht im Haus. Mein Mann, mit einer Spezialausbildung im wohl kampferprobtesten Krisengebiet der Region - dem Globus in Plattling - stellt sich tapfer seinem Auftrag: "Wahnsinn Weihnachten - Würstlevakuierung"

Er nimmt sich ein großzügiges Zeitfenster, 2 Stunden, um den Auftrag zu erfüllen. Er strebt aber natürlich eine schnellere Erledigung an. Nur keine Zeit verli…

Wenn wir wageln...

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Wie man an einigen der letzten Posts unschwer erkennen kann, ist Babys Schlaf heilig. Er sichert das eigene Überleben. Nun sind die Zeiten, in denen Zwergnase bei laufendem Staubsauger oder laufender Dunstabzugshaube eingeschlafen ist, schon längst vorbei. Zwergnase hat ein Gehör wie ein Luchs. Man könnte auch sagen, dass er ziemlich geräuschempfindlich ist. Ein Vorteil davon ist sicherlich, dass sich auch das Gehör der Eltern um ein 1000-faches verbessert. Jede kleinste Störquelle wird wahrgenommen, lässt einem den Atem anhalten und geschockt aufs Babyphon starren, ob der Spross davon wach wird. Manche Geräuschquellen lassen sich vorsorglich ausräumen. Wenn Zwergnase schläft, wird nicht gesaugt, kein Geschirrspüler ausgeräumt oder auch bloß nicht die Wäsche aus der Maschine in den Trockner gesteckt. Vom Zuschnappen des Deckels könnte er ja wach werden. Andere Störungen entziehen sich allerdings dem eigenen Wirkungsbereich. Sirenen von Einsatzfahrzeugen aller Art zum Beispiel. Oder a…

Freispruch für den Trockner

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Ich habe einen Trockner und ich liebe ihn. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Wäsche auf dem Ständer ewig bräuchte, bis sie trocken ist. Brezen, Plätzchen, Mittagsbrei, Sabber und andere kleine Malheure sind der natürliche Feind der Kleidung - sowohl der des Kindes als auch der eigenen. Alle paar Tage wird also die Waschmaschine angeworfen (die sich auch hervorragend dazu eignet, den Spross zu beschäftigen), anschließend wird die volle Ladung in den Trockner geworfen, damit noch am selben Tag der Kleiderschrank wieder aufgefüllt werden kann.

So manch gestandene Hausfrau würde wohl einen Schreikrampf kriegen, was bei mir alles im Trockner landet. Nämlich alles. Nur bei den wenigsten Teilen studiere ich zuvor das eingenähte Etikett. Der Kollateralschaden hält sich in Grenzen. Bisher musste ich nur einen Pullover zu Grabe tragen, dessen Wollanteil wohl doch etwas größer war, als ich angenommen hatte. Da ich weder über die Figur noch über die Kältetoleranz verfüge, einen Wollpu…

Der kleine Werwolf

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Alle vier Wochen wird unser Haus von einem alten Fluch heimgesucht. Über seinen Ursprung lässt sich nur rätseln, man wird in das Reich der Legenden, Sagen und Mythen entführt. Wo kommt er her? Wie kann man sich dagegen wehren? Es gibt verschiedene Ansätze über Herkunft und Erscheinungsbild, welchem davon man glauben schenken mag, sei jedem selbst überlassen. Den meisten ist jedoch die Macht des Mondes über die Betroffenen gemeinsam. Zu Vollmond treten die Folgen des Fluchs unweigerlich an die Oberfläche und lassen sich nicht unterdrücken, wie es in den restlichen Mondphasen meist kein Problem ist. Aber einige Tage um den Vollmond geht es ans Überleben. Wenn er hoch am Himmel steht, wird er von Geheul begleitet, das durch Mark und Bein geht. Die Betroffenen treiben die ganze Nacht um, so dass einem Angst und Bange wird.

Die Rede ist von Werwölfen, die ihre Natur einfach nicht verleugnen können. Aber die Zeiten, in denen man dabei an bestialische Monster dachte, sind längst vorbei. Ich…

Mami allein zuhaus

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Ich war diese Woche vorübergehend allein erziehend, weil mein über alles geliebter Göttergatte beruflich drei Tage weg musste. Nun war mir tatsächlich etwas mulmig (die nächsten vier Zähne scheinen auf einen Schlag zu kommen), wenngleich ich mich natürlich auch dafür geschämt habe. Schließlich sind viele immer allein, viele haben auch gar keine Unterstützung von den eigenen Eltern.

Wie dem auch sei, ich habe mich dennoch auf 7 Uhr abends gefreut. Zu der Zeit geht Zwergnase momentan üblicherweise ins Bett. Ich habe mir ausgemalt, wie ich ihn friedlich ins Bett bringe, mir ein Glas Rotwein einschenke und mir mal wieder eine schöne, heiße Badewanne gönne und dann lese. Ich habe Luftschlösser gebaut, deren Architekten erst noch geboren werden müssen, so monströs waren diese ausgestattet.
Grund zur Hoffnung gab auch, dass Zwergnase inzwischen wieder die meisten Nächte durchschläft (einfach so, ohne unser Zutun). Ich werde nach den drei Tagen also noch ein Mensch und kein Zombie sein. Um d…

Der Fallschirmsprung

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Als die beiden Kuverts an zwei bunten Spielzeugfallschirmen auf den Brauttisch segelten, stand ich eindeutig auf dem Schlauch. Erst als meine Mutter neben mir mich fragte, ob ich schon verstanden hätte, dass es sich bei dem Geschenk um einen Tandem-Fallschirmsprung handelt, machte es klick. Meinen Gesichtsausdruck damals kann ich mir nur allzugut vorstellen. Obwohl ich den ganzen Tag nur gelacht hatte, musste mir nun das blanke Entsetzen ins Gesicht geschrieben sein. Ein F-a-l-l-s-c-h-i-r-m-s-p-r-u-n-g ?! Mit einem kleinen Flugzeug nach oben und sich mit nichts als ein bisschen Stoff in die Tiefe stürzen? Ich bin kein Adrenalinjunkie. Ich mag es sicher. Selbst im Vergnügungspark muss ich mich langsam an die großen Achterbahnen herantasten und steige dann meist in die neuesten und wildesten nicht ein. Ich bin ein Hasenfuß. Beim Anblick der Kuverts wird mir flau im Magen. Allerdings muss man sagen, dass das zumindest ein außergewöhnliches Geschenk zur Hochzeit war und ich würde einen Te…

Der 16. Geburtstag

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"Nathalie?" Nathalies Mutter spähte zunächst durch den Türspalt in ihr Zimmer, bevor sie ganz eintrat. "Deine Freundinnen sind da. Hübsch siehst du aus!" Das wollte Nathalie auch meinen. Sie trug ein fast knielanges, hautenges rotes Kleid mit beachtlichem Ausschnitt, den sie natürlich mit entsprechenden Dessous besonders betonte. Ihre schokobraunen Locken hatte sie zu einer Steckfrisur hochgenommen und am Hinterkopf fiel ihr die Mähne in einem schwingenden, leichten Zopf wellig bis auf die Schultern. Das Make-Up hatte sie schon seit Wochen mithilfe eine You-Tube-Tutorials immer wieder geübt. Die Mühe hatte sich gelohnt. Sie war geschminkt wie die Stars, die Nathalie aus dem Fernsehen kannte. Das Oberlid trug einen zu ihren Haaren passenden Braunton und lief nach oben hin immer heller aus. Die Lippen waren knallrot - abgestimmt auf das Kleid, das sie im Übrigen noch mit Sicherheitsnadeln etwas kürzen würde, sobald sie aus dem Haus sein würden. Sie wollte ihre lange…

Das Gewohnheitstier

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Das Gewohnheitstier trägt dunkelbraunes, zotteliges Fell, ist von rundlicher Gestalt, hat eine dunkelrote Nase und die großen Glubschaugen mit müdem Blick werden von den Lidern stets halb verdeckt. Das Gewohnheitstier ist ein sehr ruhiger Zeitgenosse und bewegt sich wenig bis gar nicht. Das Gewohnheitstier hat es am liebsten so, wie es schon (gefühlt) immer war. Kleinste Veränderungen bewirken eine große Unruhe bis hin zur leichten Aggressivität. Dem kann nur durch die Rückkehr zum Ausgangspunkt oder einer langwierigen und schwierigen Konditionierung entgegengewirkt werden.

Ich besitze ein besonders ausgeprägtes Exemplar des Gewohnheitstiers. Es ist sehr anhänglich und lässt mich keine Minute allein. Deshalb hat es mich wohl letztens auch zum Einkaufen begleitet und mich fast in den Wahnsinn getrieben. Schon auf dem Parkplatz meiner Stamm-Netto-Filiale wurde es ungemütlich. Es entdeckte die auf dem Parkplatz stehenden Regale und wurde sogleich unruhig. Tatsächlich musste ich ihm mit …

Bedienungsanleitung Modell "Zwergnase"

Achtung: Die nachfolgende Bedienungsanleitung gilt ausschließlich für das Modell "Zwergnase". Es sind erhebliche Abweichungen zu den Modellen "Prinz", "Prinzessin", "Krümel", "Maus" etc. möglich!
Die Sleep-Funktion endet etwa um 06.00 Uhr morgens. Abweichungen im Rahmen von 30 Minuten sind möglich und bedürfen keiner Überprüfung. Die morgendliche Inbetriebnahme erfordert einen Input von 120ml Flaschennahrung und eine frische Windel. Während des Verarbeitungsprozesses ruht Zwergnase eine weitere Stunde in der elterlichen Ladestation.
Anschließend ist Zwergnase voll funktionsfähig und bedarf eines umfangreichen Beschäftigungsprogramms. Es empfiehlt sich eine Dauerinstallation der Krabbeldecke im Wohnzimmer. Diverses Spielzeug (siehe Zubehör) ebenfalls bereithalten. Zwergnase läuft maximal 60 Minuten mit Autopilot. Durch ein akustisches Signalwird auf den absinkenden Füllstand hingewiesen. Zum Auffüllen Saftschorle oder Wasser bereithalt…

Der Blumenstrauß

Anke sah aus dem Fenster. Die Aussicht war nicht berauschend. Neben der Autobahn reihte sich ein Acker an den nächsten. Die Ernte war schon vorüber, zurück blieb die bloße Erde, die eigentlich nur noch auf den Winter wartete. Kalt und leer und ohne Leben. Ihr Mann Christoph saß am Steuer und schien von der ganzen Atmosphäre und vor allen Dingen von ihrer Stimmung nichts mitzukriegen. Es war ja auch eigentlich erst Oktober. Die Bäume zeigten ihr ganzes prächtiges Farbenspiel, als feierten sie die letzte große Party vor ihrem Winterschlaf. Christoph war tatsächlich in Partystimmung. Was sie danach erwartete, interessierte ihn nicht. "...und am Samstag die Party noch von Stefan! Das wird ein Spaß, sag ich dir. Wir können zu Fuß gehen und beide so richtig feiern! Das tut uns bestimmt gut. Deine Mutter nimmt doch Daniel, oder?" - "Was? Oh... ja, sicher kann Daniel dort übernachten." Anke stierte weiter aus dem Fenster und zog die Augenbrauen zusammen. Ihr war schlecht.…

Auf dem Wochenmarkt

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Mama weckt mich mitten in der Nacht. Es muss mitten in der Nacht sein, denn es ist stockdunkel. Sie zieht mich flott an und drückt mir eine Flasche Erdbeerkaba in die Hand, bevor sie mich ins Auto packt. Die Fahrt dauert nicht lange, dann sind wir bei meinen Großeltern im Hof. Während die Welt rundherum noch schläft, herrscht hier bereits reges Treiben. Die Tore der Halle sind alle offen und hell beleuchtet. Einer der für mich riesigen Lastwagen mit orangem Führerhaus fährt bedrohlich brummend gerade heraus. Der Auflieger ist weiß mit orangen Streifen und oranger Schrift. Was drauf steht, weiß ich nicht, denn ich kann noch nicht lesen. Ach ja! Mama nimmt mich heute mit auf den Obst- und Gemüsemarkt meiner Großeltern, wo sie verkaufen hilft. Am meisten freue ich mich auf die Fahrt im Lastwagen. Die Welt sieht in der erhöhten Fahrkabine sehr viel spannender aus als aus dem Auto. Alle Müdigkeit ist wie weggeblasen. Mama und Oma gehen die Preise der viel gekauften Artikel durch. Soviele …

Das Dilemma des Individualismus

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Individuell sein ist in.

Biologisch gesehen ein seltsamer Trend, denn genetisch ist ohnehin jeder einzigartig.

Jeder ist einzigartig. - eine komische Aussage. Das hieße ja, dass jeder gleich ist.
Nun wird ja aber heutzutage gerade angestrebt, dass nicht jeder gleich ist.

Also so im Privaten. Vor dem Recht hat idealerweise schon jeder gleich zu sein.
Und es versteht sich von selbst, dass man die Vielfalt unter den Individuen nicht nur toleriert, sondern sogar akzeptiert.

Aber irgendwie funktioniert die Umsetzung der Theorie in die Praxis nicht so ganz. Irgendwo muss ein Konstruktionsfehler sein. Anders kann ich mir die Widersinnigkeit manchen Strebens nicht erklären.

Es wird ein Aufwand betrieben, um die eigene Einzigartigkeit herauszustellen, sie jedermann sichtbar zu machen. Auf welche Weise dies geschieht, ist zweitrangig. Es gibt ja genug Möglichkeiten. Stichtwort: Vielfalt.

Vielleicht ist das Problem die soziale Veranlagung des Menschen. Denn wenn man nun genug Zeit und Energie i…

Gemetzel im Gemüsebeet

Wer bei mir den grünen Daumen sucht, sucht vergeblich. Meine Zimmerpflanzen kämpfen ums nackte Überleben. Sie haben gelernt, mit ihren Ressourcen sparsam umzugehen. Kann es eine nicht, landet sie in der Biotonne. Charles Darwin hätte seine Freude an ihrem Kampf ums Dasein. Hin und wieder trifft das Amnesty International der Pflanzen ein und versorgt sie mit Überlebenspaketen wie Wasser und Dünger. Meine Mutter hat einen Orden verdient.

Dieses Jahr im Frühjahr hat sich jedoch ein neuer Kriegsschauplatz aufgetan. Ein vakantes Blumenbeet mit schnuckeliger Grenzbefestigung in einer gemütlichen Ecke unseres Gartens bot die Gelegenheit für einen Eroberungszug. Die Infanterie verteilte ihre Minen in Form von Karotten- und Radieschensamen. Des Weiteren wurden Stützpunkte in Form von Petersilie, Schnittlauch, Gurken, Tomaten, Zucchini, Paprika und Salat buchstäblich in den Boden gestampft. Die Invasion des Gemüses und die Niederschlagung der Blumenherrschaft schien erfolgsversprechend. Doch d…

Babymassage - Der Tragödie erster Teil

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Ich habe mich auf eine Warteliste zur Babymassage setzen lassen. Nachdem ich schon keinen Geburtsvorbereitungskurs besuchen konnte, auch ein Schwangerenfrühstück im Landratsamt keine Kontakte ergeben hatte, dachte ich mir: "Vielleicht doch dort!" In meinem Umfeld war ich alleine schwanger, sodass sich bis auf eine sehr liebe Internetbekanntschaft mit leider mehreren Hundert Kilometern Distanz nichts ergeben hatte. Wageln zu zweit mit Babytalk wäre ja doch lustiger.

Das Problem an der Sache ist, dass ich andere Mamis nur bedingt leiden kann. Ich konnte auch andere Schwangere nur zum Teil ertragen. Nicht, dass ich kein Menschenfreund wäre, nein, ich mache nur nicht mit bei dem "Ereignis" Schwangerschaft und erstes Kind. Ich habe keinen Angelsound zum Aufspüren der Herztöne gekauft, ich habe kein extra Babyzimmer gekauft und eingerichtet, ich habe mir meine Strähnen machen lassen usw. Die obersten Maxime, an die ich mich in der Schwangerschaft gehalten habe, waren ke…

Von hoffnungslosen Herrchen und ihren Haufen

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Ich hasse Hunde.

Nun gut, das ist etwas übertrieben. In der ewigen Diskussion, ob man der Hunde- oder Katzentyp ist, bin ich wohl der Kaninchentyp. Vielmehr begegne ich Hunden eher mit Respekt und - ich gebe es zu - mit etwas Angst. Sie sabbern, ich mag ihren Geruch nicht und man weiß nie, ob er dich anspringt, wenn du einem begegnest. Aber das Übel aller Übel sind, wie könnte es anders sein, die Hundehaufen.

Dafür kann das arme Tier natürlich nichts. Irgendwo muss es ja sein großes Geschäft verrichten. Und da es ein treuer Begleiter ist, kann es das nur dort tun, wo ihn sein Herrchen hinführt. Auf Gehwegen, in Sandkästen auf Spielplätzen, in Vorgärten, Garageneinfahrten und auf Wiesen, die nach dem Glauben der Hundehalter der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Die teuer aufgestellten Hundeklotütenbehälter werden links liegen gelassen, Warn- und Verbotsschilder ignoriert, für den besten Freund des Menschen kann es doch keine Verbote geben.

Ich könnte ja sagen, dass die Hundehaufenpr…

Meine eingeleitete Geburt mit Cytotec

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Die Geburt meiner Zwergnase ist nun zwei Wochen her. Sowas wie Alltag hat sich nun schon fast eingestellt und deshalb ist es an der Zeit, dass Internet mal mit einer positiven Erfahrung zu bereichern, sodass sich nicht nur Horrorgeschichten finden. Vor guten zwei Wochen wurde bei mir die Geburt wegen reduzierten Fruchtwassers mit dem Medikament Cytotec eingeleitet und ich kann wirklich nicht behaupten, dass dies eine furchtbare und langwierige Tortur gewesen wäre. Aber eins nach dem anderen. Am Donnerstagvormittag wurde ich von meiner Gynäkologin bei 36+6 und einem Muttermund von 2cm ins Krankenhaus eingewiesen. Die Oberärztin dort ließ mir zunächst die Wahl, es homöopathisch zu versuchen. Da ich davon im Allgemeinen nicht viel halte (worüber die Ärztin übrigens ganz froh war), einigten wir uns auf eine Einleitung mit einem synthetisch hergestellten Medikament. Mir wurde zur Tablette Cytotec geraten, die eigentlich ursprünglich als Magenmittel entwickelt worden war. Alternativ wäre a…